HashFlare: DOJ-Update vom September zu Aufsichtsbeendigung und Opferentschädigung
Die Fallseite beschreibt anhängige Anträge auf vorzeitige Beendigung und die Vorbereitung eines Auszahlungsverfahrens für Geschädigte.
- Belegte Aussagen
- 3
- Quelldokumente
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- Beitragsfassung
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In diesem Beitrag
Verfahrensaktualisierung vom September 2026
Auf der Fallseite des DOJ, aktualisiert am 24. September 2026, heißt es, dass Potapenko und Turogin am 18. September Anträge auf vorzeitige Beendigung der Bewährung oder der Aufsicht nach der Haftentlassung gestellt hätten und dass die Regierung beabsichtige, diesen Anträgen zu widersprechen. Es handelt sich hierbei nicht um einen Beschluss zur Stattgabe der Anträge. In der Aktualisierung zur Opferentschädigung heißt es, dass die RCB beauftragt worden sei, wobei die Einleitung des Verfahrens von der Verwertung der Vermögenswerte, den Opferdaten und einem Antragsformular abhänge. Aus der überprüften Mitteilung geht nicht hervor, dass das Antragsfenster bereits geöffnet ist.
Der eigentliche Satz
Am 12. August 2025 berichtete das US-Justizministerium (DOJ), dass Sergei Potapenko und Ivan Turogin wegen des HashFlare-Betrugs zu 16 Monaten Haft verurteilt wurden. In der Mitteilung hieß es, dass sie diese Strafe bereits verbüßt hätten, und es wurden außerdem Geldstrafen, gemeinnützige Arbeit und Bewährungsauflagen beschrieben. Der Antrag eines Staatsanwalts auf eine längere Haftstrafe sollte nicht mit dem vom Gericht verhängten Strafmaß verwechselt werden.
Was die Verträge bedeuteten
HashFlare verkaufte Verträge, die einen Anteil an den Gewinnen aus dem Schürfen von Kryptowährungen versprachen. Nach Angaben des US-Justizministeriums (DOJ) beliefen sich die Umsätze zwischen 2015 und 2019 auf über 577 Millionen US-Dollar und stützten sich auf Dashboards, die falsche Angaben zu Schürfaktivitäten und Renditen machten. Dem Unternehmen fehlte die Rechenleistung, um den Großteil der Kryptowährung zu schürfen, deren Erzeugung es vorgab.
Vermögenswerte und das weitere Vorgehen
In der Ankündigung wurden beschlagnahmte Vermögenswerte mit einem Gesamtwert von über 450 Millionen US-Dollar beschrieben und es hieß, dass Einzelheiten zu einem Rückerstattungsverfahren folgen würden. Damit wurde jedoch weder ein Antragszeitraum eröffnet noch die Entschädigung für die einzelnen Opfer festgelegt. Die separate offizielle Fallseite enthält Gerichtsdokumente und spätere Aktualisierungen, die konsultiert werden sollten, bevor man sich auf eine alte Schlagzeile über wiedergewonnene Vermögenswerte verlässt.
Quellen, Daten und Einschränkungen
Stand: 23. Oktober 2026. Das Urteil vom August 2025 und die Anträge vom September 2026 sind separate Ereignisse. Der Wert der verkauften Kontrakte in Höhe von mehr als 577 Millionen US-Dollar entspricht nicht den Nettoverlusten der Geschädigten, und beschlagnahmte Vermögenswerte sind nicht gleichbedeutend mit bereits geleisteten Zahlungen.
Belege & Quellen
- Gerichtlich festgestellt
Die Mitteilung des US-Justizministeriums vom August 2025 berichtet von 16-monatigen Haftstrafen für die Betreiber von HashFlare und beschreibt gefälschte Mining-Dashboards sowie unzureichende Rechenkapazität.
Belegauszug: Zwei estnische Betrugsangeklagte wegen eines Betrugs in Höhe von 577 Millionen Dollar verurteilt
wurde heute zu 16 Monaten Haft verurteilt
sentenced today to 16 months in prison
Two Estonian fraud defendants sentenced for $577 million fraud scheme ↗ - Von Quelle berichtet
Das US-Justizministerium unterhält eine separate Seite zum Fall HashFlare mit Gerichtsunterlagen und aktuellen Informationen zum Verfahren für die Geschädigten; diese Informationen müssen unabhängig von der Schlagzeile zur Urteilsverkündung überprüft werden.
Belegauszug: Vereinigte Staaten gegen Sergei Potapenko und Ivan Turogin
Aktenzeichen: 22-cr-00185-RSL
Case Number: 22-cr-00185-RSL
United States vs. Sergei Potapenko and Ivan Turogin ↗ - Von Quelle berichtet
Auf der Fallseite des DOJ, aktualisiert am 24. September 2026, heißt es, dass Potapenko und Turogin am 18. September Anträge auf vorzeitige Beendigung der Bewährung oder der Aufsicht nach der Haftentlassung gestellt hätten und dass die Regierung beabsichtige, diesen Anträgen zu widersprechen. Es handelt sich hierbei nicht um einen Beschluss zur Stattgabe der Anträge. In der Aktualisierung zur Opferentschädigung heißt es, dass die RCB beauftragt worden sei, wobei die Einleitung des Verfahrens von der Verwertung der Vermögenswerte, den Opferdaten und einem Antragsformular abhänge. Aus der überprüften Mitteilung geht nicht hervor, dass das Antragsfenster bereits geöffnet ist.
Belegauszug: DOJ-Update zum HashFlare-Fall: Anträge und Vorbereitung der Opferentschädigung
18. September 2026
September 18, 2026
DOJ HashFlare case update: motions and remission preparations ↗