Jorge Figueira wegen Geldwäsche zu 12 Jahren verurteilt

Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Das DOJ meldet das Urteil vom 3. November in einem Fall mit Bankkonten und Kryptowährungen. Eine Geldforderung über $1 Milliarde belegt keine Rückzahlung.
Urteil nach der früheren Beschuldigung
Jorge Figueira, ein in Miami lebender venezolanischer Staatsangehöriger, wurde am 3. November 2026 wegen Verschwörung zur Geldwäsche zu 12 Jahren Haft verurteilt. Das teilte die US-Staatsanwaltschaft für den östlichen Bezirk von Virginia mit. Er stimmte laut Behörde zudem einer gerichtlichen Geldforderung über $1 Milliarde zu. Als urteilenden Richter nennt die Mitteilung Rossie D. Alston Jr.
Die neue Entwicklung ist das Urteil. Eine DOJ-Mitteilung vom 9. Januar 2026 beschrieb eine Strafbeschwerde und eine mögliche Höchststrafe von 20 Jahren im Falle einer Verurteilung. Dieser damalige Höchstrahmen ist nicht mit der nun gemeldeten Haftstrafe gleichzusetzen. Das Januardokument schilderte Vorwürfe; die Novembermitteilung berichtet das Ergebnis der Strafzumessung. [1][3]
Bankkonten und Kryptowährungen in derselben Kette
Die Staatsanwaltschaft beschreibt ein Netzwerk aus Bankkonten, Konten bei Kryptobörsen, privaten Wallets und Briefkastenfirmen. Nach ihrer Darstellung wurde Geld in Kryptowährung umgewandelt und durch digitale Wallets geleitet. Liquiditätsanbieter tauschten die Kryptowährung wieder in Dollar, die anschließend auf Figueiras Bankkonten und schließlich an die vorgesehenen Empfänger gelangten.
Laut Novembermitteilung kam der überwiegende Teil der Eingänge auf seinen Finanzkonten von Kryptohandelsplattformen. Die meisten Ausgänge gingen an Unternehmen und Privatpersonen in den USA und im Ausland. Die Plattformen werden nicht genannt; eine wissende Beteiligung jedes Vermittlers wird nicht festgestellt. Der beschriebene Mechanismus verbindet digitale Vermögenswerte mit dem herkömmlichen Bankverkehr. Er belegt weder einen Börsenhack noch Verluste sämtlicher Nutzer einer Plattform. [2]
Was die Geldbeträge aussagen
Nach Angaben des DOJ flossen mehr als eine Milliarde Dollar durch die identifizierte Wallet und verschiedene Finanzkonten. Dieses Transaktionsvolumen und die gerichtliche Geldforderung über $1 Milliarde bezeichnen unterschiedliche Sachverhalte. Sie dürfen nicht als getrennte Schäden addiert werden. Keiner der Beträge belegt, dass bereits eine Milliarde Dollar eingezogen oder an Geschädigte zurückgezahlt wurde.
Die Mitteilung nennt weder eine bestätigte Gesamtsumme von Opferzahlungen noch ein Antragsverfahren für Entschädigungen. Für weitere Gerichtsunterlagen verweist sie auf das Verfahren 1:26-cr-74. Ein späterer Bericht über Rückgewinnungen müsste die eingezogenen Vermögenswerte und gesondert die ausgezahlten Gelder belegen. Die Nachricht besteht derzeit im gemeldeten Urteil und der Geldforderung; die Beschreibung des Geldwäschemechanismus wird der Staatsanwaltschaft zugeschrieben. [1][2]
Belege & Quellen
Quelldokument: · Geprüft:
Grenzen der Quellenlage · DOJ-Mitteilungen am 5. November 2026 geprüft. Die Urteilsmitteilung stammt vom 3. November; die frühere Anklagemitteilung dient als Hintergrund. Eine bestätigte Gesamtsumme zurückgeführter Gelder oder Opferzahlungen wird nicht genannt.
- Von Quelle berichtet
Das DOJ meldet 12 Jahre Haft und die Zustimmung zu einer Geldforderung über $1 Milliarde.
Belegauszug: DOJ: Mitteilung zum Urteil gegen Figueira, 3. November 2026
Figueira also agreed to a $1 billion money judgment.
Figueira also agreed to a $1 billion money judgment.
DOJ sentencing release, 3 November 2026 ↗ - Von Quelle berichtet
Das DOJ beschreibt Kryptowallets und Bankkonten im Geldwäschenetzwerk.
Belegauszug: DOJ: Mitteilung zum Urteil gegen Figueira, 3. November 2026
the laundering network of Figueira used various bank accounts, cryptocurrency exchange accounts, private cryptocurrency wallets, and shell companies
the laundering network of Figueira used various bank accounts, cryptocurrency exchange accounts, private cryptocurrency wallets, and shell companies
DOJ sentencing release, 3 November 2026 ↗ - Von Quelle berichtet
Die Januarmitteilung beschrieb einen Vorwurf und höchstens 20 Jahre Haft, nicht das spätere Urteil.
Belegauszug: DOJ: frühere Mitteilung zur Beschuldigung Figueiras, 9. Januar 2026
If convicted, Figueira faces up to 20 years in prison.
If convicted, Figueira faces up to 20 years in prison.
DOJ charging release, 9 January 2026 ↗


