OFAC weitet Sanktionen gegen das Prince-Group-Netz aus

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Das Wichtigste in Kürze
Die USA sanktionieren vier Personen und 41 Organisationen im Umfeld der Prince Group. Eine weitere Maßnahme betrifft ein separates Betrugsnetz in Madagaskar.
Vier Personen und 41 Organisationen
Das US-Finanzministerium gab am 5. November 2026 bekannt, dass OFAC vier Personen und 41 Organisationen sanktioniert hat, die das Netzwerk der Prince Group unterstützen. Das Ministerium bringt dieses Netzwerk mit Online-Anlagebetrug einschließlich Betrug mit digitalen Vermögenswerten, Geldwäsche und Menschenhandel in Verbindung. Die Entscheidung erweitert Maßnahmen vom Oktober 2025 und Juni 2026.
Nach Angaben des Ministeriums halfen die neu erfassten Personen und Unternehmen, Offshore-Unternehmensstrukturen aufrechtzuerhalten, wirtschaftlich Berechtigte zu verschleiern und bereits sanktionierte Führungskräfte zu unterstützen. Die Mitteilung betrifft Unternehmen und Vermittler, die dem Netzwerk laut Behörden die weitere Tätigkeit über mehrere Rechtsordnungen hinweg ermöglichten. Dies sind die von den US-Behörden genannten Sanktionsgründe, kein neues Strafurteil. [1]
Was die amtliche Liste bestätigt
Die datierte Aktualisierung der OFAC-Liste nennt He Yujing, Visal Pang, Qiu Yong und Zhao Mengyao unter den Neuzugängen mit der Kennzeichnung für transnationale kriminelle Organisationen. Unternehmen werden mit eingetragenem Namen, Standort und Registrierungsdaten aufgeführt. Beispiele sind Chen Hua Holdings in Singapur, Greenmeadows Properties in Malaysia und Meritwise Group auf Mauritius. Die Einträge benennen Verbindungen zu bereits gelisteten Personen.
Die gleiche Tagesmeldung enthält unabhängige Kuba-Maßnahmen sowie die separate Aufnahme von Chui Kok Wa im Rahmen eines Cyber-Sanktionsprogramms. Nicht jeder Eintrag auf dieser Seite gehört zur Prince Group. Das Ministerium ordnet Chuis Fall einem Betrugsnetz in Madagaskar zu. Die beiden amtlichen Dokumente erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Die Mitteilung erläutert die Maßnahme, die Liste identifiziert die Betroffenen. Beide stammen vom US-Finanzministerium und bestätigen die einzelnen Vorwürfe nicht unabhängig voneinander. [2]
Sperrung belegt keine Rückzahlung
Laut Ministerium sperren die Maßnahmen Vermögen der Betroffenen innerhalb der US-Jurisdiktion oder im Besitz beziehungsweise unter der Kontrolle von US-Personen. Die Mitteilung beschreibt außerdem die Regel für Unternehmen, die gesperrten Personen direkt oder indirekt, einzeln oder zusammengerechnet, zu mindestens 50 Prozent gehören. Genehmigungen und Ausnahmen können die Transaktionsverbote beeinflussen.
Die Mitteilung nennt keinen Betrag, der Opfern durch diese Maßnahme zurückgezahlt wurde. Eine Sanktion belegt für sich genommen nicht, dass Behörden das Geld eines bestimmten Opfers gefunden oder eine Entschädigung organisiert haben. Bei Rückzahlungsversprechen sollten die Sanktionsmeldung und spätere Dokumente über Sicherstellung, Einziehung oder Auszahlung getrennt geprüft werden. Solche späteren Belege benötigen eine eigene Überprüfung. [1]
Belege & Quellen
Quelldokument: · Geprüft:
Grenzen der Quellenlage · Quellen vom 5. November 2026, geprüft am 6. November. Sanktionsgründe werden den Behörden zugeschrieben; keine Rückzahlung belegt.
- Von Quelle berichtet
Das Ministerium kündigte Sanktionen gegen vier Personen und 41 Organisationen im Netzwerk der Prince Group an.
Belegauszug: US-Finanzministerium: Sanktionen gegen das Prince-Group-Netz, 5. November 2026
four individuals and 41 entities
four individuals and 41 entities
Treasury: sanctions against Prince Group network, 5 November 2026 ↗ - Von Quelle berichtet
OFAC veröffentlichte am 5. November namentliche Ergänzungen der SDN-Liste.
Belegauszug: OFAC: Ergänzungen der SDN-Liste, 5. November 2026
Specially Designated Nationals List Updates
Specially Designated Nationals List Updates
OFAC: SDN list additions, 5 November 2026 ↗


